12.07.2012

Gemeinsam stark

Jugendgruppen der THW-Ortsverbände Lemgo und Detmold nehmen gemeinsam am 39. Kreiszeltlager der lippischen Jugendfeuerwehren teil

"Rot, rot, rot, rot, rot, blau, rot, rot..." so oder so ähnlich war der  Anblick der den  Anwohnern von Bad Salzuflen-Schötmar am vergangenen Wochenende geboten wurde. Am dortigen Jugendzentrum @on fand das 39. Kreiszeltlager der lippischen Jugendfeuerwehrenstatt. Unter den Jugendfeuerwehren aus dem gesamten Kreisgebiet befanden sich auch Jugendliche und Betreuer der THW Jugend aus den Ortsverbänden Lemgo und Detmold. Während des Lagers hatten die neun Jugendlichen und ihre vierBetreuer allerhand zu tun. Bei verschiedenen Spielen, mussten viele Aufgaben gemeinsam gemeistert werden.Die Junghelfer haben hierbei erfolgreich zusammengearbeitet und hatten sehr viel Spaß.

Obwohl das eigentliche Lager erst am Freitage, dem 6. Juli 2012, begann, waren die Helfer des Ortsverbandes Detmold schon vorher auf dem Platz um die ersten Dinge vorzubereiten. So wurde schon einmal ein großes Zelt aufgebaut, welches während des Lagers als Ruhe- und Schlafplatz genutzt wurde.

Der Freitagnachmittag begann für die Jugendlichen am Ortsverband mitdem Beladen der Fahrzeuge, danach ging es dann nach Bad Salzuflen. Dort trafen sich die beiden Jugendgruppen und setzten ihre Anfahrt zum Lagerplatz gemeinsam fort. Am Zeltplatz angekommen wurde zuerst das Zelt eingerichtet und die Feldbetten aufgestellt. Anschließend ging es zur offiziellen Eröffnung des Zeltlagers und am Abend folgte das Highlight des Tages, die Nachtwanderung.

Zu Beginn dieser konnte jedoch noch keiner wissen, dass dies die längste Nachtwanderung in der Geschichte des Zeltlagers wurde. Nach insgesamt sechs Stationen, an denen zum Beispiel Bundesländer, deren Wappen sowie Landeshauptstadt zu geordnet werden musste oder mit Getränkekästen ein Weg überbrückt werden musste, erreichten die Jugendlichen und Betreuer nach über vier Stunden sichtlich erschöpft das Lagergelände.

Nach einer kurzen Nacht ging es am Samstagmorgen direkt im Programm weiter. Der ersten Stärkung am Morgen folgte direkt ein Beachvolleyballspiel. Dieses konnten die Jugendlichen aus Detmold und Lemgo für sich entscheiden und so ging es eine Runde weiter. Das zweite Spiel wurde dann jedoch leider verloren und so stand der weitere Vormittag zur freien Verfügung.

Gegen Mittag fing es dann leider an zu Gewittern. Aus Sicherheitsgründen mussten erst einmal alle weiteren Aktivitäten eingestellt werden. Mit einer Verzögerung von einer Stunde ging es am Nachmittag für die Jugendgruppe weiter. Eine Stadtrallye in Schötmar stand auf dem Programm. Neben der eigentlichen Rallye wurde an sechs Stationen das Können der Jugendlichen unter Beweis gestellt. So mussten Fahrzeuge den richtigen Hilfsorganisationen zugeordnet werden und Wasser mit Hilfe von Wasserbomben transportiert werden. Nach dem auch die letzte Station gemeistert wurde, stand der Abend zur freien Verfügung. Dieser wurde vor allem für Ballspiele mit den Betreuern und Gespräche mit den Zeltnachbarn genutzt. Auch das Finale des Beachvolleyballturniers, sowie die Disko im Jugendzentrum @on wurde besucht.

Am Sonntag hieß es dann auch schon wieder abbauen. Doch bevor damit begonnen werden konnte musste die Junghelfer ein letztes Mal ihr Können unter Beweis stellen. Ein "Spiel ohne Grenzen" stand noch auf dem Vormittagsprogramm.  Herausforderung wie der Wassertransport mit Schwämmen oder mit auf dem Helm montiert Bechern mussten von den Jugendlichen bestritten werden.  Anschließend musste nur noch das Zelt abgebaut werden. Nach einer letzten Stärkung am Mittag stand nur noch die Siegerehrung auf dem Programm. Die gemischte Gruppe der beiden Ortsverbände ging dabei leider leer aus. Unser Glückwunsch geht aber an die Jugendfeuerwehr aus Bentorf, welche sich den Gesamtsieg sicherte.

Das Zeltlager war ein sehr schönes Erlebnis und die Betreuer und Jugendlichen aus Lemgo und Detmold waren sich einig das die Zusammenarbeit zwischen den Ortsverbänden weiter ausgebaut werden sollte.

Unser Dank geht auch an die Verantwortlichen der Feuerwehr Bad Salzuflen, welche das Zeltlager organisiert und so überhaupt erst möglich gemacht haben.

Weiter Bilder finden Sie hier.

Text & Fotos: Matthias A. Wollenberg


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